Heilpraktiker - David Stein in Koblenz & Hilgert

Cho­le­ste­rin – Freund oder Feind?

Cho­le­ste­rin – ein Begriff, den vie­le mit Gesund­heits­ri­si­ken und Herz­krank­hei­ten ver­bin­den. Doch ist es wirk­lich der Böse­wicht, als der es oft dar­ge­stellt wird? Die Rea­li­tät ist dif­fe­ren­zier­ter: Cho­le­ste­rin ist ein lebens­wich­ti­ger Bestand­teil Ihres Kör­pers. Ent­schei­dend ist nicht, ob Cho­le­ste­rin grund­sätz­lich gut oder schlecht ist, son­dern wie es im Kör­per wirkt und in wel­chem Ver­hält­nis es vor­kommt.

In die­sem Bei­trag erfah­ren Sie, wel­che wich­ti­ge Rol­le Cho­le­ste­rin für Ihre Gesund­heit spielt, wie es zur Ent­ste­hung von Gefäß­er­kran­kun­gen bei­tra­gen kann und wie Sie mit geziel­ter Ernäh­rung Ihre Blut­fett­wer­te beein­flus­sen kön­nen.

Was genau ist Cho­le­ste­rin?

Cho­le­ste­rin gehört zu den soge­nann­ten Ste­ro­len – einer Grup­pe fett­ähn­li­cher Sub­stan­zen. Es kommt in nahe­zu jeder Zel­le Ihres Kör­pers vor. Anders als oft ver­mu­tet, ist Cho­le­ste­rin nicht grund­sätz­lich schäd­lich. Ganz im Gegen­teil: Es ist für zahl­rei­che lebens­wich­ti­ge Pro­zes­se not­wen­dig.

Die Auf­ga­ben von Cho­le­ste­rin im Kör­per

1. Bau­stein für Zell­mem­bra­nen: Cho­le­ste­rin sorgt für die Sta­bi­li­tät und Elas­ti­zi­tät der Zell­hül­len. Ohne Cho­le­ste­rin wären Ihre Kör­per­zel­len nicht funk­ti­ons­tüch­tig.

2. Grund­la­ge für Hor­mo­ne: Aus Cho­le­ste­rin bil­det der Kör­per wich­ti­ge Hor­mo­ne, wie z. B. Cor­ti­sol, Tes­to­ste­ron und Östro­ge­ne.

3. Vor­stu­fe für Gal­len­säu­ren: Die­se hel­fen, Nah­rungs­fet­te im Darm zu ver­dau­en und auf­zu­neh­men.

4. Betei­li­gung an der Vit­amin-D-Syn­the­se: Unter Ein­wir­kung von Son­nen­licht wan­delt Ihr Kör­per Cho­le­ste­rin in Vit­amin D um – wich­tig für Kno­chen, Immun­sys­tem und Stim­mung.

Woher stammt das Cho­le­ste­rin?

Etwa 75–80 % Ihres Cho­le­ste­rins wird in der Leber pro­du­ziert – der Rest stammt aus der Nah­rung. Das bedeu­tet: Selbst, wenn Sie cho­le­ste­rin­ar­me Lebens­mit­tel zu sich neh­men, bleibt der Cho­le­ste­rin­spie­gel durch die kör­per­ei­ge­ne Pro­duk­ti­on beein­flusst. Ihr Kör­per regu­liert die Cho­le­ste­rin­bil­dung nor­ma­ler­wei­se selbst, aber bestimm­te Lebens- und Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten kön­nen die­ses Gleich­ge­wicht stö­ren.

Cho­le­ste­rin im Blut: LDL und HDL

Im Blut wird Cho­le­ste­rin nicht frei trans­por­tiert, son­dern an Eiweiß-Fett-Kom­ple­xe, soge­nann­te Lipo­pro­te­ine, gebun­den. Zwei die­ser Trans­port­for­men spie­len eine beson­de­re Rol­le:

• LDL (Low-Den­si­ty-Lipo­pro­te­in): Trans­por­tiert Cho­le­ste­rin von der Leber in die Kör­per­zel­len. Über­schüs­si­ges LDL kann sich in den Arte­ri­en abla­gern – des­halb nennt man es oft das „schlech­te Cho­le­ste­rin“.

• HDL (High-Den­si­ty-Lipo­pro­te­in): Bringt über­schüs­si­ges Cho­le­ste­rin zurück zur Leber, wo es abge­baut wird. HDL gilt daher als „gutes Cho­le­ste­rin“, weil es vor Abla­ge­run­gen schützt.

Es ist nicht das Cho­le­ste­rin selbst, das scha­det, son­dern sein Über­maß – vor allem in Form von oxi­dier­tem LDL.

Wie ent­steht Arte­rio­skle­ro­se?

Arte­rio­skle­ro­se – auch als Gefäß­ver­kal­kung bekannt – ist eine chro­ni­sche Erkran­kung der Blut­ge­fä­ße. Sie ent­steht, wenn sich Fet­te, Zell­res­te und Ent­zün­dungs­zel­len in den Gefäß­wän­den ansam­meln und soge­nann­te Plaques bil­den. Die­se kön­nen die Gefä­ße ver­en­gen oder sogar voll­stän­dig ver­schlie­ßen.

Die Ent­ste­hung Schritt für Schritt

1. Gefäß­schä­di­gung: Ver­schie­de­ne Risi­ko­fak­to­ren wie Blut­hoch­druck, Rau­chen, ein hoher Zucker­kon­sum oder chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen kön­nen die inne­re Gefäß­wand (Endo­thel) schä­di­gen.

2. Ein­la­ge­rung von LDL-Cho­le­ste­rin: Durch die beschä­dig­te Gefäß­wand kann LDL in die Wand ein­drin­gen, oxi­die­ren und eine Immun­re­ak­ti­on aus­lö­sen.

3. Ent­zün­dung und Immun­zel­len: Fress­zel­len (Makro­pha­gen) ver­su­chen, das oxi­dier­te LDL zu ent­fer­nen, ver­wan­deln sich aber dabei in Schaum­zel­len – die­se bil­den zusam­men mit Cho­le­ste­rin die ers­ten Abla­ge­run­gen.

4. Plaq­ue­bil­dung: Über Jah­re ent­ste­hen grö­ße­re Abla­ge­run­gen, die die Gefä­ße ein­engen und den Blut­fluss behin­dern.

5. Kom­pli­ka­tio­nen: Wenn eine Plaque auf­bricht, bil­det sich ein Gerinn­sel, das das Gefäß voll­stän­dig ver­schlie­ßen kann – es kommt zum Herz­in­farkt oder Schlag­an­fall.

Je höher Ihr LDL-Spie­gel ist – und je mehr die­ser oxi­diert vor­liegt –, des­to höher ist das Risi­ko, dass sich sol­che Plaques ent­wi­ckeln.

Zucker und Insu­lin: Der stil­le Mit­spie­ler

Ein oft unter­schätz­ter Fak­tor bei der Ent­ste­hung von Arte­rio­skle­ro­se ist der Zucker­kon­sum – genau­er gesagt: die Aus­wir­kun­gen auf den Insu­lin­haus­halt.

Was ist Insu­lin?

Insu­lin ist ein Hor­mon, das von der Bauch­spei­chel­drü­se aus­ge­schüt­tet wird, sobald Sie Zucker (Glu­ko­se) auf­neh­men. Es sorgt dafür, dass der Zucker in Ihre Kör­per­zel­len gelangt, wo er als Ener­gie­quel­le dient.

Was pas­siert bei dau­er­haft hohem Zucker­kon­sum?

Wenn Sie regel­mä­ßig zucker­rei­che Lebens­mit­tel zu sich neh­men – z. B. Limo­na­den, Weiß­mehl­pro­duk­te oder Süßig­kei­ten – hat das weit­rei­chen­de Fol­gen:

• Dau­er­haf­te Insu­lin­pro­duk­ti­on: Der Kör­per pro­du­ziert stän­dig Insu­lin, was auf Dau­er die Zel­len „resis­tent“ gegen das Hor­mon machen kann (Insu­lin­re­sis­tenz).

• Erhöh­te LDL-Pro­duk­ti­on: Insu­lin sti­mu­liert die Leber dazu, ver­mehrt LDL-Cho­le­ste­rin und Tri­gly­ze­ride her­zu­stel­len.

• Klei­ne­re, dich­te­re LDL-Par­ti­kel: Die­se drin­gen leich­ter in die Gefäß­wand ein und sind beson­ders athe­ro­gen – das heißt: sie för­dern die Plaq­ue­bil­dung.

• Ent­zün­dungs­för­de­rung: Insu­lin kann indi­rekt Ent­zün­dungs­pro­zes­se ver­stär­ken, die wie­der­um Arte­rio­skle­ro­se beschleu­ni­gen.

Fazit zum The­ma Zucker

Zucker wirkt sich nicht nur auf den Blut­zu­cker aus – er beein­flusst den Fett­stoff­wech­sel, das Cho­le­ste­rin und die Gesund­heit Ihrer Gefä­ße. Des­halb ist ein bewuss­ter Umgang mit Zucker einer der wich­tigs­ten Hebel für die Herz­ge­sund­heit.

Bal­last­stof­fe: Cho­le­ste­rin­sen­ker aus der Natur

Bal­last­stof­fe sind unver­dau­li­che Pflan­zen­be­stand­tei­le, die in Obst, Gemü­se, Hül­sen­früch­ten und Voll­korn­pro­duk­ten ent­hal­ten sind. Sie wir­ken sich in mehr­fa­cher Hin­sicht posi­tiv auf Ihren Cho­le­ste­rin­spie­gel aus.

Wie Bal­last­stof­fe wir­ken

• Bin­dung von Gal­len­säu­ren: Lös­li­che Bal­last­stof­fe wie Pek­tin (z. B. in Äpfeln) bin­den Gal­len­säu­ren im Darm. Da die­se aus Cho­le­ste­rin bestehen, muss die Leber neu­es Cho­le­ste­rin ver­wen­den, um Gal­len­säu­ren nach­zu­bil­den – dadurch sinkt der Cho­le­ste­rin­spie­gel.

• Ver­lang­sa­mung der Zucker­auf­nah­me: Bal­last­stof­fe ver­lang­sa­men die Ver­dau­ung von Koh­len­hy­dra­ten, was zu einem gleich­mä­ßi­ge­ren Blut­zu­cker­spie­gel und gerin­ge­ren Insu­lin­spit­zen führt.

• Darm­flo­ra-För­de­rung: Sie unter­stüt­zen eine gesun­de Darm­flo­ra, die wie­der­um kurz­ket­ti­ge Fett­säu­ren pro­du­ziert – die­se hem­men die Cho­le­ste­rin­syn­the­se in der Leber.

All­tags­bei­spiel

Wenn Sie täg­lich z. B. einen Hafer­brei mit Apfel, Floh­sa­men­scha­len und Lein­sa­men essen, neh­men Sie bereits eine bedeu­ten­de Men­ge cho­le­ste­rin­sen­ken­der Bal­last­stof­fe zu sich.

Ome­ga-3-Fett­säu­ren: Ent­zün­dungs­hem­mung und Schutz der Gefä­ße

Ome­ga-3-Fett­säu­ren gehö­ren zu den soge­nann­ten essen­zi­el­len Fett­säu­ren – das heißt, Ihr Kör­per kann sie nicht selbst her­stel­len und Sie müs­sen sie über die Nah­rung auf­neh­men.

Die wich­tigs­ten Wir­kun­gen

• Sen­kung der Tri­gly­ze­ride: Hohe Tri­gly­ze­rid­wer­te gel­ten als Risi­ko­fak­tor für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen. Omega‑3 kann die­se Wer­te oft deut­lich sen­ken.

• Ent­zün­dungs­hem­mung: Omega‑3 wirkt ent­zün­dungs­re­gu­lie­rend – und das ist beson­ders hilf­reich, wenn es um die Gesund­heit der Gefä­ße geht.

• Blut­ver­dün­nen­de Wir­kung: Omega‑3 ver­bes­sert die Fließ­ei­gen­schaf­ten des Bluts – das ver­rin­gert das Risi­ko für Blut­ge­rinn­sel.

Quel­len von Omega‑3

• Tie­risch: Lachs, Makre­le, Hering, Sar­di­nen
• Pflanz­lich: Lein­sa­men, Wal­nüs­se, Chi­a­sa­men

Anti­oxi­dan­ti­en: Der Schutz­schild gegen oxi­dier­tes LDL

Oxi­dier­tes LDL ist beson­ders gefähr­lich, weil es Ent­zün­dun­gen in den Gefä­ßen aus­löst. Anti­oxi­dan­ti­en kön­nen die­sen Pro­zess ein­däm­men.

Die wich­tigs­ten Anti­oxi­dan­ti­en:

• Vit­amin C: Neu­tra­li­siert freie Radi­ka­le und ver­hin­dert die Oxi­da­ti­on von LDL. Außer­dem unter­stützt es die Elas­ti­zi­tät der Gefä­ße.

• Vit­amin E: Fett­lös­li­ches Anti­oxi­dans, das die Zell­mem­bra­nen vor oxi­da­tiv­en Schä­den schützt.

• Poly­phe­no­le: Pflanz­li­che Stof­fe aus Bee­ren, grü­nem Tee, Oli­ven­öl oder dunk­ler Scho­ko­la­de, die stark ent­zün­dungs­hem­mend wir­ken.

Pra­xis­tipp: Eine Ernäh­rung mit viel fri­schem Obst, grü­nem Gemü­se, Nüs­sen und kalt­ge­press­ten Ölen lie­fert reich­lich natür­li­che Anti­oxi­dan­ti­en.

Labor­dia­gnos­tik und medi­ka­men­tö­se The­ra­pie – wenn Lebens­stil allein nicht aus­reicht

Obwohl Ernäh­rung, Bewe­gung und ande­re Lebens­stil­fak­to­ren eine gro­ße Rol­le für den Cho­le­ste­rin­spie­gel spie­len, kann es in man­chen Fäl­len sinn­voll sein, zusätz­lich medi­zi­nisch zu inter­ve­nie­ren – ins­be­son­de­re bei gene­ti­scher Ver­an­la­gung oder erhöh­tem kar­dio­vas­ku­lä­rem Risi­ko.

Was zeigt die Labor­dia­gnos­tik?

Zur Beur­tei­lung der Blut­fett­wer­te dient ein soge­nann­tes Lipid­pro­fil, das im Rah­men einer ärzt­li­chen Blut­un­ter­su­chung erstellt wird. Dabei wer­den unter ande­rem fol­gen­de Wer­te ermit­telt:

• Gesamt­cho­le­ste­rin
• LDL-Cho­le­ste­rin („schlech­tes Cho­le­ste­rin“)
• HDL-Cho­le­ste­rin („gutes Cho­le­ste­rin“)
• Tri­gly­ze­ride

Je nach indi­vi­du­el­ler Situa­ti­on kön­nen ergän­zend Apo­li­po­pro­te­ine, Lipoprotein(a) oder spe­zi­el­le LDL-Sub­ty­pen bestimmt wer­den. Die­se Para­me­ter lie­fern wei­te­re Hin­wei­se auf das per­sön­li­che Risi­ko für Gefäß­er­kran­kun­gen.

Als Heil­prak­ti­ker kann ich Sie dabei unter­stüt­zen, Labor­wer­te aus ganz­heit­li­cher Sicht zu betrach­ten und gemein­sam mit Ihnen pas­sen­de natur­heil­kund­li­che Maß­nah­men zu ent­wi­ckeln – immer beglei­tend zur ärzt­li­chen Dia­gnos­tik und The­ra­pie.

Mög­lich­kei­ten der medi­ka­men­tö­sen Behand­lung

Bei erhöh­ten LDL-Wer­ten – ins­be­son­de­re, wenn bereits Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen bestehen oder ein erhöh­tes Risi­ko vor­liegt – kann eine medi­ka­men­tö­se Sen­kung des Cho­le­ste­rins ärzt­lich in Erwä­gung gezo­gen wer­den.

Zu den häu­fig ein­ge­setz­ten Sub­stanz­klas­sen zäh­len:

• Sta­ti­ne: Sie hem­men die kör­per­ei­ge­ne Cho­le­ste­rin­syn­the­se in der Leber und gel­ten als bewähr­tes Mit­tel zur LDL-Sen­kung.

• Eze­timib: Redu­ziert die Cho­le­ste­rin­auf­nah­me im Darm.

• PCS­K9-Hem­mer: Neue bio­tech­no­lo­gisch her­ge­stell­te Medi­ka­men­te, die gezielt in den Fett­stoff­wech­sel ein­grei­fen.

Die Aus­wahl des Medi­ka­ments, der Dosis und der Behand­lungs­dau­er erfolgt stets indi­vi­du­ell und soll­te ärzt­lich beglei­tet wer­den.

Coen­zym Q10 – ein mög­li­cher Beglei­ter bei Sta­tin­the­ra­pie

Im Zusam­men­hang mit der Ein­nah­me von Sta­ti­nen wird immer wie­der über mög­li­che Neben­wir­kun­gen berich­tet – ins­be­son­de­re über Mus­kel­be­schwer­den oder Ener­gie­man­gel. Hin­ter­grund ist, dass Sta­ti­ne nicht nur Cho­le­ste­rin, son­dern auch die Bil­dung von Coen­zym Q10 im Kör­per hem­men kön­nen. Die­ses vit­amin­ähn­li­che Mole­kül spielt eine wich­ti­ge Rol­le für die Ener­gie­ver­sor­gung der Zel­len – vor allem im Mus­kel­ge­we­be.

Wis­sens­wert:
Eini­ge Men­schen berich­ten, dass die zusätz­li­che Zufuhr von Coen­zym Q10 (z. B. über Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel) unter­stüt­zend wir­ken kann, ins­be­son­de­re bei mus­kel­be­zo­ge­nen Beschwer­den unter Sta­tin­the­ra­pie. Ob und in wel­cher Dosie­rung eine Ergän­zung sinn­voll ist, soll­te mit einer medi­zi­ni­schen Fach­kraft indi­vi­du­ell abge­stimmt wer­den.

Fazit: Cho­le­ste­rin in Balan­ce brin­gen – auf natür­li­che Wei­se

Cho­le­ste­rin ist ein unver­zicht­ba­rer Bestand­teil Ihres Kör­pers. Ohne Cho­le­ste­rin wären Zell­funk­tio­nen, Hor­mon­bil­dung oder die Ver­dau­ung von Fet­ten nicht mög­lich. Doch in einem Ungleich­ge­wicht – vor allem bei erhöh­tem LDL und gleich­zei­tig nied­ri­gem HDL – kann Cho­le­ste­rin die Ent­ste­hung von Arte­rio­skle­ro­se för­dern.

Vie­le Fak­to­ren beein­flus­sen Ihren Cho­le­ste­rin­spie­gel – dar­un­ter Ernäh­rung, Bewe­gung, Stress und gene­ti­sche Ver­an­la­gung. Ein beson­ders wirk­sa­mer Hebel ist die Ernäh­rung:

• Redu­zie­ren Sie Zucker und Weiß­mehl­pro­duk­te, um hohe Insu­lin­spie­gel und schäd­li­che LDL-Par­ti­kel zu ver­mei­den.
• Set­zen Sie auf bal­last­stoff­rei­che Lebens­mit­tel wie Gemü­se, Hül­sen­früch­te und Voll­korn­pro­duk­te.
• Inte­grie­ren Sie regel­mä­ßig Ome­ga-3-rei­che Nah­rungs­mit­tel in Ihre Mahl­zei­ten.
• Ach­ten Sie auf eine aus­rei­chen­de Zufuhr natür­li­cher Anti­oxi­dan­ti­en wie Vit­amin C und E.

Die­se Maß­nah­men sind kei­ne Garan­tie gegen Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen – aber sie kön­nen Ihre Risi­ken auf natür­li­che Wei­se sen­ken und Ihre Gefä­ße nach­hal­tig schüt­zen.

Cho­le­ste­rin ist also weder Freund noch Feind – es kommt auf die Balan­ce an.

Wich­ti­ger recht­li­cher Hin­weis:
Die Inhal­te die­ses Bei­trags die­nen aus­schließ­lich der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und erset­zen kei­ne indi­vi­du­el­le medi­zi­ni­sche Bera­tung, Dia­gno­se oder Behand­lung durch einen Arzt oder qua­li­fi­zier­tes medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal. Bei gesund­heit­li­chen Beschwer­den, Ver­dacht auf erhöh­te Cho­le­ste­rin­wer­te oder Fra­gen zur Vor­beu­gung und The­ra­pie von Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen soll­ten Sie stets ärzt­li­chen Rat oder eine qua­li­fi­zier­te heil­prak­ti­sche Beglei­tung in Anspruch neh­men. Die in die­sem Arti­kel genann­ten Hin­wei­se und Zusam­men­hän­ge beru­hen auf aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen, stel­len jedoch kei­ne Heil­ver­spre­chen dar.