Sportlergesundheit & Leistungsfähigkeit
Sportliche Leistungsfähigkeit entsteht nicht allein im Training. Auch die Versorgung mit Mikronährstoffen, die Ernährung, ausreichende Erholungsphasen und weitere körperliche Regulationsprozesse können beeinflussen, wie belastbar und erholt wir uns fühlen.
In meiner Praxis nehme ich diese Faktoren zum Ausgangspunkt, um Ihre persönliche Situation differenziert einzuordnen. Dabei berücksichtige ich Ihre sportlichen Ziele, Ihre Trainingsbelastung, Ihre Ernährungsgewohnheiten sowie mögliche gesundheitliche Beschwerden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der individuellen Betrachtung der Mikronährstoffversorgung und – sofern es aufgrund der persönlichen Fragestellung sinnvoll erscheint – auf der gezielten Untersuchung ausgewählter Laborwerte.
Mein Angebot richtet sich sowohl an ambitionierte Freizeit- und Leistungssportler als auch an Menschen, die regelmäßig körperlich aktiv sind und ihre Versorgung gezielt überprüfen lassen möchten.
Wann kann eine genauere Betrachtung sinnvoll sein?
Eine genauere Betrachtung kann insbesondere dann sinnvoll erscheinen, wenn sich trotz eines gut strukturierten Trainings Fragen zur Belastbarkeit, Regeneration oder Mikronährstoffversorgung ergeben. Mögliche Anlässe können sein, wenn Sie:
Diese Beobachtungen können unterschiedliche Ursachen haben und lassen sich nicht allein auf Ernährung oder Mikronährstoffversorgung zurückführen. Deshalb ist es mir wichtig, die einzelnen Faktoren im Zusammenhang zu betrachten und nicht vorschnell eine bestimmte Ursache anzunehmen. Bei akuten Verletzungen, ausgeprägter oder anhaltender Erschöpfung sowie einem deutlichen Leistungsabfall sollte ergänzend eine ärztliche beziehungsweise sportmedizinische Abklärung erfolgen.
Individuelle Mikronährstoffdiagnostik bei sportlicher Belastung
Regelmäßige oder intensive körperliche Belastung kann die Anforderungen an die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen verändern. Dabei spielen unter anderem die ausgeübte Sportart, der Trainingsumfang, die persönliche Ernährungsweise, die Flüssigkeitszufuhr und die individuelle gesundheitliche Situation eine Rolle.
Ob eine gezielte Laboruntersuchung ausgewählter Mikronährstoffe sinnvoll erscheint und welche Werte untersucht werden, richtet sich nach der jeweiligen Fragestellung und den Erkenntnissen aus der Anamnese. Aus einem einzelnen Laborwert lässt sich weder automatisch auf die Ursache bestehender Beschwerden noch auf die sportliche Leistungsfähigkeit schließen.
Zeigen sich im Rahmen der Untersuchung Hinweise auf eine unzureichende Versorgung oder ein nachgewiesener Mangel, kann – unter Berücksichtigung der individuellen Situation – eine gezielte Ergänzung ausgewählter Mikronährstoffe besprochen werden.
Die Ernährung bleibt dabei ein wichtiger Bestandteil der längerfristigen Betrachtung. Je nach persönlicher Situation können unter anderem die Mahlzeitengestaltung im Trainings- und Berufsalltag, die Energie- und Proteinversorgung, die Flüssigkeitszufuhr sowie die Ernährung vor und nach körperlicher Belastung berücksichtigt werden.
Dabei geht es nicht um starre Vorgaben oder allgemeingültige Ernährungspläne. Im Mittelpunkt stehen individuell nachvollziehbare Maßnahmen, die zum Alltag und zur sportlichen Belastung passen und eine bedarfsgerechte Versorgung langfristig unterstützen können.
Bestehende Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Unverträglichkeiten, Nahrungsergänzungsmittel und bereits vorhandene Befunde werden bei der Einordnung berücksichtigt.
Von einer ungezielten oder dauerhaft hoch dosierten Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ohne vorherige fachliche Abklärung rate ich ab. Auch eine übermäßige Zufuhr einzelner Mikronährstoffe kann mit gesundheitlichen Risiken verbunden sein.
Regeneration und Belastungssteuerung
Regeneration ist ein wichtiger Bestandteil des sportlichen Alltags. Wie viel Erholung ein Mensch benötigt, ist individuell verschieden und von zahlreichen Faktoren abhängig. Neben der Mikronährstoffversorgung und Ernährung können unter anderem folgende Bereiche eine Rolle spielen:
Im persönlichen Gespräch klären wir, welche dieser Faktoren berücksichtigt werden sollten, um mögliche Zusammenhänge nachvollziehbar einzuordnen.
Weitere gesundheitliche Aspekte
Auch hormonelle Veränderungen können im Einzelfall das körperliche Befinden, die Belastbarkeit und die Regeneration beeinflussen. Ergeben sich entsprechende Hinweise, können bereits vorhandene ärztliche oder laborchemische Befunde berücksichtigt werden. Bei auffälligen Beschwerden oder dem Verdacht auf eine hormonelle Erkrankung sollte eine ärztliche beziehungsweise fachärztliche Abklärung erfolgen. Auch die Darmgesundheit kann eine ergänzende Rolle spielen – insbesondere bei wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden, Unverträglichkeiten oder Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Ernährung und körperlicher Belastung.
Ergänzende Behandlung bei muskulären Beschwerden
Stehen muskuläre Verspannungen, belastungsabhängige Beschwerden oder Einschränkungen der Beweglichkeit im Vordergrund, kann ergänzend geprüft werden, ob eine Behandlung des Bewegungsapparates in Betracht kommt.
In meiner Praxis biete ich hierzu unter anderem die Matrix-Rhythmus-Therapie als komplementärmedizinisches Verfahren an.
Weitere Informationen zur Methode und zu ihrer wissenschaftlichen Einordnung finden Sie auf meiner Seite zur Matrix-Rhythmus-Therapie.
Wie läuft die Beratung ab?
Zu Beginn besprechen wir Ihre sportlichen Ziele, Ihren Trainingsalltag, Ihre Ernährungsgewohnheiten sowie mögliche Beschwerden. Bereits vorhandene Laborbefunde, Vorerkrankungen, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel werden dabei berücksichtigt.
Anschließend prüfen wir gemeinsam, ob eine gezielte Laboruntersuchung ausgewählter Mikronährstoffe sinnvoll erscheint. Welche Werte untersucht werden und welche Kosten entstehen, besprechen wir selbstverständlich vorab.
Die Ergebnisse werden verständlich erläutert und im Zusammenhang mit Ihrer persönlichen Situation eingeordnet.
Je nach Befund und Fragestellung können anschließend mögliche weitere Schritte besprochen und im Verlauf überprüft werden.
Fragen aus der Praxis
Im Praxisalltag ergeben sich immer wieder ähnliche Fragen rund um Laborwerte, Ernährung und Mikronährstoffe. Die folgenden Antworten sollen eine erste Orientierung geben.
Warum sollten Laborwerte nicht isoliert betrachtet werden?
Laborwerte können zusätzliche Informationen liefern, bilden jedoch immer nur einen Teil des Gesamtbildes.
Zudem können einzelne Werte von unterschiedlichen Einflüssen abhängen. So können beispielsweise Vitamin-D-Werte unter anderem durch Jahreszeit und Sonnenexposition beeinflusst werden.
Aus einem einzelnen Laborwert lassen sich deshalb nicht automatisch Rückschlüsse auf die Ursache möglicher Beschwerden ziehen. Entscheidend ist die Einordnung im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation.
Ich trainiere regelmäßig – brauche ich überhaupt Nahrungsergänzungsmittel?
Ob Nahrungsergänzungsmittel im Einzelfall sinnvoll erscheinen, lässt sich nicht allein aus der Tatsache ableiten, dass jemand regelmäßig Sport treibt.
Sportart, Trainingsumfang, Ernährungsweise, gesundheitliche Voraussetzungen und bereits vorhandene Laborbefunde können bei der Einordnung eine Rolle spielen.
Zeigt sich eine unzureichende Versorgung oder ein nachgewiesener Mangel, kann eine gezielte Ergänzung einzelner Mikronährstoffe in Betracht kommen. Eine pauschale oder dauerhaft hoch dosierte Einnahme ohne entsprechende Fragestellung ist daraus jedoch nicht abzuleiten.
Welche Rolle spielt die Ernährung im sportlichen Alltag?
Die Ernährung bildet eine wichtige Grundlage im sportlichen Alltag. Dabei können sich die Anforderungen je nach Sportart, Trainingsumfang, Trainingsziel und individueller Situation unterscheiden.
Auch der Proteinbedarf kann davon beeinflusst werden. Für gesunde Erwachsene zwischen 19 und unter 65 Jahren gilt nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine empfohlene Proteinzufuhr von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Für gesunde, normalgewichtige Menschen ab 65 Jahren wird ein Schätzwert von 1,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag angegeben.
Für Sportlerinnen und Sportler, die mehr als fünf Stunden pro Woche trainieren, nennt die DGE abhängig von Trainingszustand und Trainingsziel eine Proteinzufuhr von 1,2 bis 2,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.
Diese Werte dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Betrachtung. Darüber hinaus können beispielsweise die Mahlzeitengestaltung, die Flüssigkeitszufuhr sowie die Ernährung vor und nach körperlicher Belastung von Bedeutung sein.
Wichtige Hinweise
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.
Bei akuten Verletzungen, starken oder anhaltenden Beschwerden, Kreislaufproblemen, ungewöhnlicher Erschöpfung, einem deutlichen Leistungsabfall oder dem Verdacht auf eine Erkrankung sollte eine ärztliche beziehungsweise sportmedizinische Abklärung erfolgen.
Ein bestimmter gesundheitlicher oder sportlicher Erfolg kann durch eine Beratung, Laboruntersuchung, Ernährungsanpassung, Mikronährstofftherapie oder ergänzende Behandlung nicht zugesichert werden.
Einzelne in meiner Praxis angebotene Verfahren sind der Naturheilkunde beziehungsweise Komplementärmedizin zuzuordnen. Sie werden von der evidenzbasierten Medizin teilweise nicht anerkannt oder sind hinsichtlich ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich nicht abschließend belegt.
Sie möchten Ihre sportliche Situation individuell betrachten lassen?
Vereinbaren Sie hierzu gerne einen Termin in meiner Praxis in Hilgert (Westerwald).
Wie schon ausgeführt, ist die Beurteilung der Mikronährstoffversorgung nur ein, aber auch sehr wichtiger, Teil der peripheren Analyse im sportmedizinischen Bereich. Über mein vollständiges Programm informiere ich Sie gerne.
Ihr David Stein
